Beitrag Minergie A

 

Seit 2011 gibt es den Pionierstandard Minergie-A. Der zentrale Punkt: Ein Minergie-A-Haus hat in der Energiebilanz mindestens eine schwarze Null. Das bedeutet, dass der Aufwand für Raumwärme, Wassererwärmung und Lufterneuerung, allenfalls auch für Klimatisierung, im Jahresmittel vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt wird. Also durch Sonnenenergie und Biomasse, durch Erdwärme und Wärme aus der Aussenluft. Typische Minergie-A-Häuser kombinieren Anlagen zur Nutzung dieser Energien, zum Beispiel Wärmepumpen und Solarzellen oder Sonnenkollektoren und Holzheizungen. Der Gestaltungsfreiheit sind wenig Grenzen gesetzt, der Minergie-A-Standard ist auch mit einer moderaten Wärmedämmung möglich, wie diese beim Minergie-Basisstandard gefordert wird. In ein Minergie-A-Haus gehört zudem eine energieeffiziente Ausrüstung mit Geräten und Leuchten. Entsprechend fordert der Baustandard beste Haushaltgeräte sowie beste Leuchten. Bei Minergie A wird zudem die Graue Energie einbezogen, die bei Erstellung und Rückbau des Gebäudes angefallen ist. Berechnet über die ganze Lebensdauer des Gebäudes darf die Graue Energie 50 kWh/m2a nicht überschreiten. Die Luftdichtheit der Gebäudehülle wird bei jedem Minergie-A-Gebäude geprüft; der sommerliche Wärmeschutz wird – wie bei den übrigen Minergie-Standards – sorgfältig beurteilt und nachgewiesen.
Weitere Informationen zum Baustandard Minergie-A finden Sie im Minergie-A Nutzungsreglement oder in unseren Publikationen.
Quelle:  Verein Minergie 

 

 

Dieser Beitrag wurde in 9_Fachbeiträge veröffentlicht. Ein Lesezeichen auf das Permalink. setzen. Sowohl Kommentare als auch Trackbacks sind geschlossen.
  •